• 19.01.2021 06:00 | von Gary Kaufmann

    Topspiel in Eschen «ist unmöglich»

    Am 2. September 2021 wird Liechtenstein im St. Galler Kybunpark zum ersten Mal ein Heimspiel ausserhalb der Landesgrenzen bestreiten.

    Ausgerechnet gegen Gruppenfavorit Deutschland, weil das Rheinpark Stadion dann wegen Sanierungsarbeiten blockiert ist und die Uefa nur bei zwei der drei betroffenen WM-Qualifikationsspiele dem Wunsch nach Auswärtsspielen nachkam. 


    Ein Antrag zur Verlegung des Topspiels in den Sportpark Eschen/Mauren, wo die U21 meistens ihre Heimspiele absolviert, hätte beim europäischen Verband «schlichtweg keine Chance» gehabt, wie LFV-Generalsekretär Peter Jehle auf Nachfrage erklärt: «Für Länderspiele der U21 sind die Anforderungen tiefer als für die A-Nationalmannschaft und so, wie sich das Stadion im Moment präsentiert, würde es nicht einmal diese vollumfänglich erfüllen.» Nur wegen einer Sondergenehmigung der Uefa darf die Nachwuchsauswahl in Eschen auflaufen, wobei diese jederzeit entzogen werden kann. In manchen Fällen, wie etwa beim Abendspiel vergangenes Jahr gegen Frankreich, musste die U21 deshalb nach Vaduz ausweichen. «Wir haben viele Standorte evaluiert und St. Gallen ist wirklich das einzig zugelassene Stadion in der Region gewesen», betont Jehle. 


    Das letzte Mal lief die A-Nati am 31. März 2015, bei einem Testspiel gegen San Marino (1:0-Sieg), im Sportpark auf. Bei den ersten beiden Qualifikationen (EM 96 und WM 98) wurden alle Heimspiele in Eschen ausgetragen. 

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Die U21 darf aktuell in Eschen ihre Länderspiele bestreiten, die A-Nationalmannschaft nicht.
Foto: Eddy Risch