• 19.01.2021 07:32 | von Ruben Bucher

    Pfiffner überzeugt bei EC-Super-G

    In Zinal fährt Marco Pfiffner sein bestes Saisonergebnis in einem EC-Speedevent heraus.

    Vor knapp einer Woche musste der liechtensteinische Skiverband mit dem Ausfall von Nico Gauer einen herben Verlust einstecken. Der 24-jährige Speedspezialist stürzte bei einem FIS-Super-G in Davos schwer und zog sich einen Wadenbein­bruch zu. Gerade auch im Hinblick auf die anstehenden Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo (It) wiegt die Verletzung des Balzners natürlich schwer. Nun müssen andere in die Bresche springen.


    «Auch mit hoher Nummer war noch viel möglich»
    Einer davon ist beispielsweise Marco Pfiffner. Der 26-Jährige setzt seit dieser Saison voll auf die Karte Speed und ist gemeinsam mit Teamkollege Gauer in die Europacup-Trainingsgrup-pe von Swiss-Ski integriert. Gestern stand Pfiffner beim Europacup-Super-G in Zinal, was als Ersatzort für Wengen eingesprungen ist, am Start. Und der Unterländer wusste zu überzeugen. Trotz der hohen Startnummer 45 klassierte sich Marco Pfiffner am Ende auf dem guten 16. Rang. Für Pfiffner ist es das beste Saisonergebnis in einem reinen Europacup-Speedrennen. In einer alpinen Kombination fuhr er in dieser Saison bereits auf Rang 10. «Ich bin sehr zufrieden mit diesem Resultat», meinte Pfiffner nach dem Rennen und fügte an: «Die Piste war in einem sehr guten Zustand, daher war auch mit einer hohen Startnummer noch viel möglich.» Und das nutzte nicht nur Marco Pfiffner aus. Insgesamt 17 Athleten, die eine Startnummer über 30 hatten, klassierten sich in den Top-30. Unter anderem auch Trevor Philp, Pierre Bovet und Adur Etxezarreta, die mit den Nummern 75 bis 77 ins Rennen gingen.
    Heute steht an selber Stelle nochmal ein Super-G auf dem Programm. Pfiffner, der gestern mit dem guten Resultat Selbstvertrauen tanken konnte, möchte seine Leistung wiederholen und wenn möglich gar noch etwas verbessern. «Ich weiss jetzt, dass sicher alles möglich ist. Jetzt gilt es noch Videostudium vom heutigen Rennen zu machen und die paar kleinen Fehler morgen im Rennen auszubessern», so der Plan des Unterländers.

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