• 14.01.2021 07:00 | von Gary Kaufmann

    Katharina Eigenmann reiht sich mit 19. Rang hinten ein

    Beim gestrigen Europacup waren es erst der vierte und fünfte komplette Lauf, den Skeletonfahrerin Katharina Eigenmann auf dem anspruchsvollen Eiskanal von Altenberg absolvierte. Mit dem 19. Rang reihte sich nur noch Britin Rachel Hanagan, die den zweiten Lauf nicht beendete, hinter ihr ein. Eine weitere Kandidatin ist nicht gestartet. Das Positive: Die 18-jährige Nendlerin konnte ihre Zeit gegenüber dem besten Trainingslauf noch einmal um 0,33 Sekunden reduzieren – hauptsächlich dank eines schnelleren Starts. Mit 2:06,53 Minuten liess Eigenmann total 7,27 Sekunden auf die deutsche Siegerin Corinna Leipold liegen. In beiden Läufen passierte ihr ein Fehler in der Kurvenausfahrt, womit sie an Geschwindigkeit verlor. Zum Vergleich: Anna Saulite, ihre nächste Konkurrentin (18. Rang), erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 105,85 km/h und war somit rund 3,5 km/h schneller unterwegs. Die Österreicherin war die einzige, welche die beiden Starts langsamer absolvierte als die Nendlerin. Während den Fahrten konnte Saulite jedoch den Rückstand von zwei Zehntelsekunden locker aufholen. Sie beendete den EC insgesamt 0,47 Sekunden vor Eigenmann. Monobobpilotin Simone Pfeiffer ist heute im Einsatz Nach Winterberg (15. und 16. Rang bei 20 Teilnehmerinnen) und Sigulda (14. Rang bei 17 Teilnehmerinnen) war Altenberg ihr vierte Rennen in dieser Saison. Nächste Woche wird Eigenmann an der Junioren-WM in St. Moritz teilnehmen. Ihre Cousine, Monobobpilotin Simone Pfeiffer, fährt morgen in Igls ihr zweites Rennen in der Damenkategorie. Im gestrigen Abschlusstraining brauchte die 18-jährige Schaanwälderin im Vergleich zum Vortag eine halbe Sekunde länger auf der Bahn. In Winterberg holte sie anfangs Dezember im stark besetzten Teilnehmerfeld, zu dem u. a. die amtierende Weltcupsiegerin Nadezhda Sergeeva gehörte, den achten respektive letzten Rang.

    Geteilt: x