• 15.01.2021 11:36

    Heimspiel gegen Deutschland in St. Gallen

    Wegen der stattfindenden Sanierung des Spielfelds im Rheinpark Stadion wird Liechtenstein sein WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Deutschland nicht in Vaduz austragen. Mit dem St. Galler Kybunpark hat der LFV zwischenzeitlich ein geeignetes Ersatzstadion gefunden.

    Zum Heimspiel gegen Deutschland kann die Mannschaft von Neu-Nationaltrainer Martin Stocklasa am 2. September 2021 nicht wie gewohnt im heimischen Rheinpark Stadion antreten, sondern muss nach St. Gallen ausweichen. Grund ist die zu diesem Zeitpunkt stattfindende, bereits seit 2019 geplante Sanierung des Spielfeldes in Vaduz, welche wegen der Corona-Pandemie bekanntlich um ein Jahr verschoben wurde und nun im Sommer und Herbst 2021 erfolgen wird.

    Im Wissen, dass das Rheinpark Stadion im September 2021 für Länderspiele nicht zur Verfügung stehen wird, hatte der LFV bei der UEFA bereits vor der Auslosung der WM-Qualifikation angesucht, in der fraglichen Zeit nur Auswärtsspiele auszutragen. Diesem Wunsch konnte leider nur zum Teil entsprochen werden, da der Rahmenterminplan im September für alle Nationen gleich drei Qualifikationsspiele vorsieht. Immerhin zwei der drei Spiele kann Liechtenstein auswärts in Rumänien und Armenien bestreiten, das Spiel gegen Deutschland wurde von der UEFA jedoch als Heimspiel angesetzt, so dass sich der LFV auf die Suche nach einem geeigneten Austragungsort machen musste.

    „Natürlich hätten wir gegen Deutschland gerne in Vaduz gespielt - ein Heimspiel im Rheinpark hat immer etwas Magisches“, weiss LFV-Generalsekretär Peter Jehle. „Da dies jetzt aber nicht möglich ist, ist St. Gallen für uns aus vielen Gründen die beste Option: Es ist das einzige, von der UEFA für Länderspiele zugelassene Stadion in der näheren Region und für unsere Fans schnell und gut erreichbar“, so Peter Jehle weiter. „Und sollten bis dann auch wieder Zuschauer zugelassen sein, können sich zudem bedeutend mehr Fans aus Liechtenstein ein Ticket für dieses Highlight sichern“, gewinnt der LFV-Generalsekretär der Spielortverlegung auch Gutes ab. Im besten Fall könnte die Liechtensteiner Nationalmannschaft in St. Gallen vor bis zu 17‘300 Zuschauern auflaufen.

    Die Gemeinde Vaduz bedauert es ebenfalls, dass dieses für die Bevölkerung Liechtensteins, die Gemeinde Vaduz sowie die gesamte LFV-Familie prestigeträchtige Spiel nicht auf heimischem Terrain erfolgt. „Ein mögliches ausverkauftes Stadion wäre für unsere Wirtschaft, die Gastronomie und den Tourismus in der aktuellen Zeit enorm wichtig gewesen“, so Bürgermeister Manfred Bischof. LFV-Generalsekretär Peter Jehle betont in diesem Zusammenhang, dass man gemeinsam aus der Situation das Beste machen werde, um möglichst viel Wertschöpfung ins Land bringen zu können. Man werde, mit oder ohne Zuschauer, die Plattform in St. Gallen nutzen, um die Gastgebernation Liechtenstein sympathisch zu präsentieren.

    Informationen zum Ticketing der WM-Qualifikationsspiele können zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund vieler ungeklärter Fragen bedingt durch die Covid-19 Pandemie noch nicht bekanntgegeben werden. Interessierte können sich über www.heimspiel.li für den kostenlosen Ticket-Alarm registrieren und erhalten rechtzeitig die neuesten Informationen diesbezüglich. (pd)

    Geteilt: x