• 14.01.2021 07:00 | von Ruben Bucher

    Pfiffner macht noch einige Ränge gut

    Es war definitiv nicht die Woche des Liechtensteiner Herren-Speed-Teams. Eigentlich sollten sich Marco Pfiffner und Nico Gauer diese Woche am Lauberhorn mit den besten Abfahrern der Welt messen. Aufgrund der kritischen Coronasituation wurden die Rennen in Wengen jedoch abgesagt. Die beiden Liechtensteiner starteten stattdessen bei zwei FIS-Super-Gs in Davos. Und dabei gab es bereits den nächsten Rückschlag. Nico Gauer stürzte schwer und brach sich dabei das Wadenbein. Die Weltmeisterschaft in gut einem Monat wird er damit sicher verpassen.

    Ebenfalls nicht so gut wie erhofft, lief es für Teamkollege Marco Pfiffner. Er konnte in den beiden Super-Gs in Davos nur mässig überzeugen, belegte die Ränge 34 und 15 und war am Ende des Tages alles andere als zufrieden mit seiner Leistung. Eine Chance auf Besserung bot sich Pfiffner jedoch schon gestern. In Davos standen nochmals zwei Kombinationsslaloms auf dem Programm, welche zusammen mit den Super-Gs vom Vortag für eine Wertung zählten. Pfiffner, der bis letzte Saison noch vermehrt auf die Disziplin Slalom gesetzt hatte und ein guter Kombinierer ist, wollte noch einmal «Vollgas» geben. Für die ganz grosse Aufholjagd reichten die beiden Fahrten von Pfiffner zwar nicht, aber mit den Schlussrängen 24 und 11 konnte er sich dennoch in beiden Rennen etwas nach vorne verbessern. «Ich denke, die beiden Fahrten waren sicher o. k., aber keine Wahnsinnsleistungen. Klar habe ich im Super-G jeweils zu viel Zeit verloren und darum war es sicher nicht ganz so einfach, einen grossen Sprung nach vorne zu machen», erklärt Pfiffner.

    Der Unterländer nimmt dennoch einige positive Aspekte von den Rennen in Davos mit. «Es war sicher gut, wieder mal auf den Slalomski zu stehen. Gerade auch im Hinblick auf die Europacup-Kombination in Orcieres, welche dann in gut zwei Wochen ist.» Für Pfiffner gibt es jetzt erstmals eine kleine Rennpause, ehe er dann bei den beiden Europacup-Super-Gs, welche eigentlich in Wengen hätten stattfinden sollen, wieder ins Renngeschehen einsteigt. «Wo und wann diese genau stattfinden, ist aber noch nicht festgelegt.»

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