• 21.10.2020 22:32 | von Gary Kaufmann

    Debüt für Uster-Leihgabe Hafez

    Beim heutigen Auswärtsspiel gegen Panthers Kriens kommt beim SRC Vaduz ein neuer Spieler zum Einsatz.

    Den Auftakt in die neue NLA-Saison verlief für die Vaduzer Squasher mit einer 1:3-Niederlage gegen Bern nicht nach Mass. Auf den vorderen Positionen, die Davide Bianchetti (Pos. 1.) und David Maier (Pos. 2.) besetzen, war es allerdings eine knappe Angelegenheit – beide haben ihr Duell jeweils erst im fünften Satz verloren. Dies gilt jedoch auch für den einzigen Sieg, den Patrick Maier auf der letzten Position errang.  
    Heute steht in Luzern das erste Auswärtsspiel der Saison an. Bei der letzten Begegnung (Januar 2020) konnte Panthers Kriens zwar mit 1:3 geschlagen werden, doch heute läuft die Mannschaft auf allen vier Positionen in einer ganz anderen Besetzung auf. SRCV-Spielleiter Patrick Maier tut sich deshalb schwer, den Kontrahenten einzuordnen. «Die Krienser sind in der Regel immer echt fit und gut drauf. Hoffentlich können wir ein positives Unentschieden mit nach Hause nehmen», rechnet er erneut mit einer schweren Angelegenheit. Unsicher, ob es für einen Sieg reicht, ist Maier auf der ersten sowie dritten Position. Bei den anderen erwartet er einen Sieg (Pos. 2.) und eine Niederlage (Pos. 4.). 

    Vaduz ist nur auf einer Position der klare Favorit
    Auf der ersten Position messen sich Lukas Burkhart (CH13) und Davide Bianchetti. Von der 
    Erfahrung her sollte der ehemalige Profi aus Italien eigentlich gewinnen, was beim 43-Jährigen jedoch stets eine Frage der aktuellen körperlichen Verfassung ist. Dasselbe gilt für sein Gegenüber. Über ihn weiss Patrick Maier: «Lukas Burkhart ist ein langjähriger Schweizer Topspieler. Momentan hat er aber berufsmässig nicht mehr so viel Zeit für das Training.» 
    Mit einer klaren Angelegenheit rechnet der Vaduzer Spielleiter hingegen auf der nächsten Position. Dort müsste Bruder David Maier (CH8) rein von der Klassierung her Christoph Zust (CH19) schlagen. Position 3 übernehmen Remo Handel (CH 24) respektive Patrick Maier (CH23), die Nachbarn im nationalen Ranking sind. Insofern wird es eine Frage der Tagesform sein. «Das könnte eine enge Kiste werden», meint der SRCV-Spielleiter über sein eigenes Match. «Ich kenne Remo von den Juniorenzeiten. Er ist etwas älter als ich, ein solider Spieler.» 
    Auf dem letzten freien Platz wird Louai Hafez (CH41), der von Uster ausgeliehen wurde, sein Debüt für die Vaduzer geben. Das 17-jährige Zürcher Nachwuchstalent geht gegen Yannik Lindemann (CH26) als klarer Aussenseiter ran. «Obwohl Louai Hafez ein hohes Niveau hat, liegt er im Ranking seines Klubs relativ weit hinten. Bei ihnen wäre er wahrscheinlich nicht in der NLA zum Einsatz gekommen», erklärt Patrick Maier. Sozusagen eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Denn eine vierköpfige Stammbesetzung stellen die Vaduzer aktuell nicht, sodass mindestens eine Position immer von sporadisch spielenden älteren Mitgliedern gefüllt wird, die kürzer treten wollen.
    Summa summarum sind die Bedingungen für ein Duell gegeben, das sowohl auf die eine als auch andere Seite kippen könnte. Aus Vaduzer Sicht wird schon für eine Punkteteilung eine Topleistung notwendig sein – für den Dreier erst recht. 

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