• 14.10.2020 13:44 | von Philipp Kolb

    Bis jetzt 110 Spiele wegen Corona verschoben

    Am vergangenen Wochenende mussten in der dritten Liga Gruppe 1, wo auch der FC Triesenberg und der FC Triesen spielen, aufgrund von Coronafällen bei Bündner Mannschaften gleich zwei Partien verschoben werden.

    Am gleichen Wochenende meldete der FC Montlingen einen infizierten Spieler im Team 1 und am Sonntag wurde die Partie Dardania SG gegen Appenzell ganz kurzfristig noch verschoben. Die Appenzeller spielen in der Gruppe 2 der dritten Liga, wo auch Eschen/Mauren II aktiv ist. Beim FC Appenzell sollen gleich mehrere Spieler infiziert gewesen sein.

    Derzeit nur eine marginale Steigerung spürbar

    In der dritten Liga häuften sich somit die Fälle der Spielverschiebungen. Über alle Partien des Ostschweizer Fussballverbandes seien aber nur marginal mehr Partien verschoben worden, wie der Verbandspräsident Stephan Häuselmann erklärt. Zehn Duelle waren es am Wochenende über das ganze Verbandsgebiet – was 2,5 Prozent aller Spiele sind. In der laufenden Saison mussten bisher insgesamt 110 Partien (Meisterschaft, Cup- und Testspiele) wegen Corona verschoben werden. Bei rund 4100 durchgeführten Spielen ergibt dies dann eine coronabedingte Verschiebungsquote von 2,6 Prozent.

    Graubünden nicht als Hotspot bekannt

    Die Häufung am Wochenende mit Bündner Vereinen, die ihre Spiele verschieben mussten, war eher Zufall. Dem OFV ist keine Tendenz bekannt, die zeigen würde, dass in Graubünden vermehrt Fälle in Fussballclubs registriert werden. «Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Clubs beurteilen wir jeden Fall neu und versuchen so für alle Parteien die bestmögliche Lösung zu finden. Auch als Verband liegt uns die Gesundheit der Beteiligten am Herzen, weshalb wir unbürokratisch Lösungen suchen und meist auch finden», so Häuselmann.

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