• 15.01.2021 06:00 | von Ruben Bucher

    Aufwärtstrend soll bestätigt werden

    Nach den zuletzt starken Leistungen sind die FL-Langläufer nun an den Schweizermeisterschaften gefordert.

    Zum Jahresende sorgten die Liechtensteiner Langläufer für ein grosses Ausrufezeichen. Dank starken Leistungen liefen sie am Swiss Cup in Campra gleich mehrfach in die Top 10. Allen voran Robin Frommelt, der sich in einer beneidenswerten Form befindet und sich in seiner Alterskategorie überhaupt nicht vor der Schweizer Konkurrenz verstecken muss. Nun stehen an diesem Wochenende die Schweizermeisterschaften in Sedrun an. Und dabei gilt es, die guten Leistungen zu bestätigen.

    Dank hartem Training optimal vorbereitet
    Es war wirklich beeindruckend, was für Fortschritte die Liechtensteiner Langläufer in den letzten Jahren gemacht haben. Nach dem letzten Swiss Cup im Tessin zeigte Langlauf-Cheftrainer Bärti Manhart diese anhand von einfachen Zahlen auf. «Wir haben uns heute Morgen Ranglisten von den Swisscup-Rennen vor zwei Jahren angeschaut. Damals haben Robin Frommelt und Micha Büchel noch über vier Minuten auf den Sieger Nicola Wigger verloren. Jetzt sind es noch eine bis eineinhalb Minuten», erklärte er damals. 
    Diesen Aufwärtstrend wollen Frommelt und Co. auch an diesem Wochenende fortsetzten und beweisen, dass die Leistung in Campra keine Eintagsfliege war. «Vor zwei Wochen sind wirklich alle stark gelaufen. Jetzt müssen wir aber diese Resultate bestätigen. Wichtig ist, dass wir konstant so gute Leistungen bringen können», so Manhart. 

    Die Voraussetzungen, dieses Ziel zu erreichen, stehen vor den Wettkämpfen in Sedrun auf jeden Fall gut. «Wir hatten während der letzten zwei Wochen keinen Wettkampf. Daher konnten wir sehr gut trainieren, auch das eine oder andere richtig harte Training absolvieren und uns so optimal auf die Schweizermeisterschaften vorbereiten», sagt der Langlauf-Cheftrainer. Und auch die Konkurrenz sollte etwa die gleiche sein, wie bereits vor rund zwei Wochen am Swisscup im Tessin. «Das Starterfeld sollte ungefähr gleich aussehen. Einzig, dass vielleicht weniger Ausländer dabei sein werden, aufgrund der momentanen Coronasituation», erklärt Manhart.

    «Langläufer sind schwierig zu zerstören»
    Das Einzige, was die Liechtensteiner Langläufer noch aufhalten könnte, sind die grossen Schneemassen. Allerdings auch höchstens bei der Anfahrt nach Sedrun. «Ich hoffe, dass wir morgen gut nach Sedrun kommen werden – vor allem, wenn es so viel Schnee hat», meint Manhart mit einem Augenzwinkern. Sonst macht er sich wegen des vielen Neuschnees aber keine Sorgen. «Die Wettervorhersagen schauen ganz gut aus und die Organisatoren in Sedrun sind ein sehr erfahrenes Team. Ich bin mir sicher, dass sie gute und vor allem faire Bedingungen hinkriegen werden», sagt er und fügt mit einem Lächeln noch an: «Und wir Langläufer sind sowieso sehr schwierig zu zerstören. Da spielt es keine Rolle, ob es schneit, windet oder die Sonne scheint.»

    Geteilt: x