• 06.01.2021 13:45 | von Redaktion

    Bundesrat will Gastronomie bis Ende Februar schliessen

    Der Schweizer Bundesrat informierte heute um 14 Uhr in Bern über das weitere Vorgehen in der Covid-19-Pandemie. Die Liechtensteiner Regierung wird dieses prüfen.

    Hier können Sie die heutige Pressekonferenz nachverfolgen:

     

    Das Wichtigste in Kürze:

    • Ab dem 9. Januar müssen schweizweit Restaurants, Kultur- und Sportbetriebe geschlossen bleiben, damit landesweit einheitliche Regeln gelten.
    • Zudem zieht der Bundesrat eine Verlängerung des Gastro-Lockdowns samt geschlossener Sport-, Kultur- und Freizeitbetriebe bis Ende Februar in Betracht. Ein fixer Entscheid wurde allerdings noch nicht getroffen.
    • Möglich ist auch eine drastische Verschärfung der Massnahmen. Entsprechende Vorschläge sind  bei den Kantonen in Konsultationen. Die Rede ist unter anderem von einer Homeoffice-Verpflichtung, die Schliessung der Läden des nicht täglichen Bedarfs und weitere Regeln bei privaten sowie öffentlichen Treffen.
    • Die Kantone sollen prüfen, welche Massnahmen für die obligatorischen Schulen notwendig werden.
    • Am kommenden Mittwoch, 13. Januar, wird der Bundesrat nach der Vernehmlassungen definitiv entscheiden. 

    Eine Lockerung der Massnahmen ab dem 23. Januar ist laut Bundesrat Alain Berset aufgrund der weiterhin hohen Fallzahlen nicht möglich. Die Mutationen des Virus aus dem Vereinigten Königreich und Südafrika bereiten ihm sorgen. Er könne eine dritte Welle nicht ausschliessen. Zuversichtlich stimmt Berset der angelaufene Impfprozess, was "eine gute Nachricht" sei. Es müssen nun Vorbereitungen getroffen werden, falls die Lage sich weiter verschlechtert, so die Ansicht des Bundesrats.

    Die Liechtensteiner Regierung hat gestern angekündigt, dass ihre Massnahmen mindestens bis zum 24. Januar verlängert werden. Über die Dauer der Verlängerung werde sie Ende Woche entscheiden:

     

     

     

     

     

     

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