• 26.11.2020 10:05 | von Valeska Blank

    «Terminliche Gründe» sind in Wirklichkeit positiver Corona-Test

    Die Medienorientierung «Rheindammertüchtigung» wurde heute früh kurzfristig abgesagt. Die Liechtensteiner und die St. Galler Regierung führen unterschiedliche Gründe an.

    Heute Morgen hätte die Liechtensteiner Regierung zusammen mit ihren St. Galler Kollegen im SAL in Schaan eine Medienorientierung durchführen sollen. Das Thema: «Rheindammertüchtigung Fürstentum Liechtenstein/Kanton St. Gallen».  

    Eine Stunde vor dem Termin kam die Absage. Die Kommunikationsabteilung der liechtensteinischen Regierung liess die Zeitungsredaktionen per Mail wissen: «Die Medienorientierung muss aus terminlichen Gründen leider kurzfristig abgesagt werden.»

    Corona-Infektion innerhalb der Regierung
    Gut zehn Minuten später trudelte das Absage-Mail des Kantons St. Gallen ein. Das Pikante: Der Grund für die Absage lautet ganz anders. Die St. Galler sind offenbar ehrlicher als die Liechtensteiner – es handelt sich nicht um eine Terminkollision. Innerhalb der St. Galler Regierung ist es zu einer Corona-Infektion gekommen.

    Der St. Galler Regierungspräsident Bruno Damann ist am Mittwoch positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Aus Rücksicht auf den Gastgeber Fürstentum Liechtenstein verzichtet Regierungsrätin Susanne Hartmann nach dem positiven Coronavirustest von Regierungspräsident Damann auf den Anlass», begründet der Kanton die Absage der heutigen Pressekonferenz. 

     

     

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