• 23.04.2021 06:00

    Beziehung zur Schweiz hat höchste Priorität

    Beim Besuch von Regierungschef Risch würdigten beide Seiten die enge Verbundenheit.

    Beim ersten offiziellen Auslandsbesuch traf Daniel Risch in seiner neuen Funktion als Re­gierungschef gestern Bundespräsident Guy Parmelin und Bun­desrat Ueli Maurer in Bern. Beim Treffen würdigten beide Seiten die enge Verbundenheit und betonten, dass sich die Zusammenarbeit auch in Krisenzeiten bewähre.

    Der Austausch war insbesondere aktuellen Themen gewidmet, unter anderem dem Dispositiv zur Bekämpfung der Pandemie und den wirtschaftspolitischen Massnahmen, um die Folgen der Krise abzu­federn. Zur Sprache kamen unter anderem auch die Europapolitik der Schweiz und Liechtensteins sowie wirt­schaftspoli­ti­sche Fragen. Wie Regierungschef Daniel Risch nach dem Treffen in einer Medienmitteilung erklärte, werden «die intensiven, vielfältigen und sehr freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Liechtenstein auch von der neuen Regierung mit höchster Priorität gepflegt und weiterentwickelt». Die Geschichte der zwei Länder, der gemeinsame Kulturraum, gemeinsame Werte sowie die enge wirtschaftliche und vertragliche Verflochtenheit bilden laut Regierungschef Risch ein solides Fundament, um neue, auf die zwei Nachbarstaaten zukommenden Herausforderungen angehen zu können. Bundespräsident Guy Parmelin beton­te, dass die Schweiz bestrebt sei, den Freihandel voranzutreiben und die Freihandelspolitik der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) zu stärken. Auch auf internationaler Ebene funktioniere die Zusammenarbeit mit Liechtenstein sehr gut. Finanzminister Maurer hob die sehr bewährte und eingespielte Zusammenarbeit bei finanz- und fiskalpolitischen Themen hervor. (red)

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