• 27.12.2020 08:14

    Viel Arbeit für die Feuerwehr im Aargau

    Bern / Im Kanton Aargau hat es in der Nacht auf Sonntag an mehreren Orten gebrannt. Teilweise war laut Polizei Brandstiftung die Ursache. Eine Familie in Buchs verlor ihr Hab und Gut, das Einfamilienhaus war nicht mehr zu retten.

    Die erste Brandmeldung erreichte die Notrufzentrale am Samstag kurz nach 23 Uhr, wie die Kantonspolizei Aargau am Sonntagmorgen mitteilte. Ein Anwohner meldete, dass er in Wettingen beobachtet habe, wie Jugendliche eine Tanne angezündet hätten. Er habe diese selber löschen können.

    Kurz nach 3 Uhr erreichte die Einsatzzentrale eine Meldung, wonach es in Buchs am Langacherweg brennen würde, wie die Polizei weiter schrieb. Die Feuerwehr, welche mit einem Grossaufgebot vor Ort war, konnte den Brand löschen. Das Einfamilienhaus war jedoch nicht mehr zu retten. Die Bewohnerin konnte sich mit ihren beiden Kindern und den Haustieren in Sicherheit begeben. Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch unbekannt.

    Zur etwa gleichen Zeit meldete ein Anwohner aus Aarau, dass aus einem Haus in der Metzgergasse schwarzer Rauch aufsteige. Die umgehend alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und so ein Übergriff auf die umliegenden Gebäude verhindern. Es entstand jedoch grosser Sachschaden. Die Brandursache ist noch unklar. Die vier Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch die Ambulanz versorgt.

    Kurz nach 4 Uhr brannte ein Unterstand in Aarburg. Auch bei diesem Brand könne Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, heisst es. Zu allen Bränden hat die Kantonspolizei Ermittlungen aufgenommen. (sda)

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